2-Tage-Workshops am 25. und 26.11.2021

Die 2-Tage-Workshops dauern jeweils zweimal 3,75 Stunden und finden in kleinen Gruppen mit maximal 30 Teilnehmern statt. Insgesamt sind die Veranstaltungen des DGPPN Kongresses mit voraussichtlich 30 CME-Punkten zertifiziert. Im Folgenden finden Sie  die buchbaren 2-Tage-Workshops. Die Gebühren werden auch im Portal angezeigt.

Der jeweils zweite Teil des Workshops findet am zweiten Tag im selben Raum statt.

 08:30–12:15 Uhr

WS-219 Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie

Vorsitz: Albert Diefenbacher, Ronald Burian, Hannelore Vater, Michael Brinkers

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Allgemeiner Teil:

Was ist C/L Psychiatrie und Psychosomatik? Zur Epidemiologie psychiatrischer Störungen in der somatischen Versorgung, Modelle der konsiliarpsychiatrischen Versorgung.

Welche psychotherapeutischen Grundkenntnisse braucht der CL-Psychiater? (Arbeit mit Bindungsstilen im Konsiliardienst)

Spezieller Teil: Differentielle Diagnostik und Therapie häufiger Krankheitsbilder im psychiatrischen Konsiliardienst:

  • Delir – ein biopsychosozialer Notfall. Was muss der CL-Psychiater wissen? Was kann der CL-Psychiater vom Internisten oder Chirurgen erwarten?
  • Depressionsbehandlung bei körperlich Kranken
  • Probleme bei der konsiliarischen Behandlung von Patienten mit komorbiden Sucht- und körperlichen Erkrankungen
  • Arzneimittelinteraktionen von Psychopharmaka und internistischer Medikation
  • Somatoforme Störungen
  • Schmerztherapie – was muss der CL-Psychiater wissen?

Zielgruppe: Assistenzärzte in Weiterbildung und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie

Methode: Mischung aus mediengestützten Schwerpunktreferaten, Falldarstellungen, Gruppendiskussion unter Einbeziehung der Teilnehmer, Kleingruppenarbeit, Handouts

WS-228 Psychoedukation in der Psychiatrie – konkrete Umsetzung bei Schizophrenie und Depression

Vorsitz: Teresa Froböse, Gabriele Pitschel-Walz

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Psychoedukation ist ein Behandlungsmodul, das in der Psychiatrie hochgeschätzt und in den Therapieleitlinien eingefordert wird. Wie eine Umfrage von Rummel-Kluge (2013) an den psychiatrischen Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigte, werden allerdings noch viel zu wenige psychoedukative Gruppen für Patienten bzw. Angehörige angeboten.

Im Workshop sollen die Standards der Psychoedukation gemäß der Deutschen Gesellschaft für Psychoedukation (DGPE) vermittelt und gängige Manuale zu den verschiedenen psychiatrischen Krankheitsbildern vorgestellt werden. Die konkrete Umsetzung soll am Beispiel der an der Technischen Universität München entwickelten psychoedukativen Programme („Arbeitsbuch PsychoEdukation Schizophrenie“ von Bäuml et al. 2010; „Psychoedukation Depression“ von Pitschel-Walz et al. 2018) demonstriert werden. Es wird sowohl auf die einzelnen Informationsinhalte, auf deren didaktische Vermittlung als auch auf die relevanten emotionalen Themen der jeweils acht psychoedukativen Gruppensitzungen – getrennt für Patienten und Angehörige – eingegangen. Die interaktive Arbeitsweise wird in live-inszenierten Gruppensequenzen veranschaulicht. Durch Rollenspielübungen und gezielten Erfahrungsaustausch der Workshopteilnehmer können Lösungsansätze für mögliche problematische Gruppensituationen entwickelt werden.

Die Teilnehmer erhalten so das notwendige Know-how, um möglichst rasch mit eigenen Gruppen starten zu können.

 

zweiter Teil des Workshops: 26.11.2021 | 15:3019:15 Uhr

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